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Starwings Termine

Joël Fuchs bleibt den Starwings erhalten

Nach der Verpflichtung der vier ausländischen Profispieler Riley Luettgerodt, A.J. Pacher, Durell Vinson und Kaylon Williams (alle USA) konnten die Starwings mit Joël Fuchs (25, 190 cm) einen weiteren Stützpfeiler an den Verein binden.

Joel-Fuchs

Es war Sommer 2008, als ein 19-jähriges Talent von Regensdorf nach Birsfelden kam, um sich in die damaligen Birstal Starwings zu integrieren. Der „Junge“ war in Basket-Kreisen kein Unbekannter, denn er war bereits in diesem jugendlichen Alter der Topskorer der gesamten 1. Liga geworden. Ein Ermüdungsbruch verhinderte, dass er in seiner ersten Nationalliga-A-Saison zum Einsatz kam – die Musik und Punkte machten damals die legendären Mike Coffin, Jared McCurry oder Ray Henderson.

Doch bereits in seiner zweiten Saison konnte er am 10. April 2010 den historischen Cupfinal-Triumph mitfeiern. Und in den letzten Jahren avancierte der Jus-Student, der ein volles Pensum an der Universität Basel absolviert, zum Leistungsträger. Und gleichzeitig zur Integrations- und Symbolfigur. Da sage jemand, dass man sich als Zürcher Oberländer nicht in der Regio Basiliensis adaptieren und Wurzeln fassen kann…

Es ist kein Geheimnis, dass sowohl die Geneva Devils wie auch Fribourg Olympic die Fühler nach dem Flügelspieler und Dreipunkte-Spezialisten ausgestreckt hatten. Aber Fuchs ist ein Beispiel für Klubtreue und Loyalität. Er weiss, dass er – gerade in dieser Saison 2014/15 – sehr, sehr viel Verantwortung tragen muss und mit dem Profi-Quartett zum absoluten Leistungsträger mutieren wird. Joël Fuchs wird, das sei bereits jetzt verraten, die nochmals verjüngte Equipe als Captain anführen.

Fuchs ist auch der Beweis dafür, dass es wohl geht, Ausbildung/Studium/Beruf und Leistungssport miteinander in Einklang zu bringen. Wie dies einst auch Marcus Hett perfekt gelang. Der Bieler mit sechs Starwings-Jahren ist übrigens vor kurzem erstmals Vater geworden (herzliche Gratulation) und ist heute in Genf in leitender Position berufstätig und wohnhaft.

In den nächsten Tagen wird das Gerüst der weiteren Schweizer Spieler fixiert. Mit Alessandro Verga (19, 192 cm) kommt einem U20-Nationalspieler ebenfalls eine wichtige Rolle zu, während Ardefrim Lushaj (21, 191cm) mutig den Schritt von der Nationalliga B in die Eliteklasse wagt. Und nicht, wie viele, fragte: „Was bekomme ich?“, sondern hofft, „dem Verein etwas geben zu können und mich Schritt für Schritt ans Nationalliga-A-Niveau herantasten zu können“, so der Innerschweizer.

Starwings können ihren 4. Wunschspieler verpflichten

Nach A.J. Pacher, Durell Vinson und Kaylon Williams (alle USA) haben die Starwings den vierten und letzten Profispieler gefunden. Dieser heisst Riley Luettgerodt, ist 29 Jahre alt, 196 Zentimeter gross und Amerikaner.

Riley_Luettgerodt,

Die beiden Positionen unter dem Korb (Pacher und Vinson) sowie der Aufbauer respektive Spielmacher (Williams) waren gefunden worden. Nun galt es, eine weitere Schlüsselposition zu besetzen. Mit einem wurfstarken Flügelspieler, der sowohl gegen grössere, kräftigere Spieler wie auch gegen flinke Akteure bestehen respektive verteidigen kann.

Und in Anbetracht der sehr knappen Mittel war dies kein leichtes Unterfangen. Doch Cheftrainer Roland Pavloski und der Technikerstab konnten nach langem Suchen einen Mann verpflichten, der sehr viel verspricht. Denn Riley Luettgerodt spielte in der letzten Saison 2013/14 bei Ourense in Spanien. In der LEB Gold (zweithöchste Liga). Diese Meisterschaft ist um ein Vielfaches stärker als die Schweizer Nationalliga A. In Ourense war der Amerikaner für seine Polyvalenz sehr geschätzt und erzielte pro Match 8,4 Punkte. In der Saison 2012/13 hatte er in der LEB Silber (3. Division) bei Avila gespielt, wo er mit 16,2 Punkte brillierte und zweimal zum Spieler des Monates der gesamten Division gewählt wurde.

In der Saison 2011/12 hatte er bei BK Ostrava (Tschechien) gespielt, dessen Landesmeisterschaft ebenfalls höher als die hiesige Nationalliga A eingestuft wird. Dass Luettgerodt überhaupt in diesen starken Ligen spielen konnte, verdankt er seinen Leistungen in der Spielzeit 2010/11 bei Sampaense Basket. Dort war der US-Amerikaner der Topskorer der portugiesischen Meisterschaft und führte diverse Statistiken an.

Von 2006 bis 2008 spielte er in der NCAA 1 in der Hawaii University, bevor er ein Jahr in der amerikanischen Profiliga IBL bei Central Oregon auf dem Prüfstein war. Danach wurde er von den Forestville Eagles (ABA Australien) unter Vertrag genommen – und auch in der australischen Meisterschaft, die den Vergleich mit europäischen Topligen nicht scheuen muss, war der neue Starwings-Profi sehr erfolgreich.

Die Verpflichtung eines derart renommierten Universal-Spielers war nur möglich, weil „wir uns sehr um ihn bemüht haben. Und Riley zeigte Verständnis, dass wir ihn vorerst bis Weihnachten unter Vertrag nehmen können. Wir sind aber bestrebt, die fehlenden Mittel – in der Grössenordnung eines kleineren fünfstelligen Betrages – zu generieren, denn Luettgerodt ist ein absoluter Wunschspieler, der das ausländische Quartett perfekt ergänzt“, so Trainer Pavloski.

Die Klubleitung ist überzeugt, mit Luettgerodt, Pacher, Vinson und Williams über ein Quartett zu verfügen, das den Vergleich mit anderen ausländischen Profispielern nicht zu scheuen braucht.

Ardefrim Lushaj wechselt von Luzern zu den Starwings

Die Starwings bleiben ihrer Linie treu, jungen Schweizer Spielern, deren Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, eine Spielmöglichkeit in der höchsten Spielklasse zu geben.

Ardi_Lushaj

Ardefrim Lushaj, der lieber Ardi gerufen wird, ist 21 Jahre alt, 191 Zentimeter gross und hat in den letzten fünf Jahren beim B-Ligisten Swiss Central Basket gespielt. Trotz seines jungen Alters war er im Ensemble von Spielertrainer Danijel Eric (einst bei den “Wings” als Spieler und Trainer tätig) bereits ein wichtiger Eckpfeiler.

“Ardi wollte zu uns kommen. Das beweist, dass er die Herausforderung der Nationalliga A annehmen will. Er weiss, dass die höchste Spielklasse eine andere Welt als die zweitoberste Spielklasse ist”, so Cheftrainer Roland Pavloski. Lushaj besticht durch eine gute Physis, ist ein guter Verteidiger und Distanzwerfer.

Auf der Homepage von Swiss Central Basket (www.central-basket.ch) lesen wir: “Swiss Central Basket bedauert Lushajs Entscheid und ist gleichzeitig stolz, den zukünftigen Nationalliga-A-Spieler in den letzten fünf Jahren bei seiner Entwicklung begleitet zu haben. Der SCB dankt Ardi Lushaj für fünf erfolgreiche Jahre und wünscht ihm viel Erfolg bei den Starwings”.

Die Starwings heissen Ardi herzlichst willkommen und sind sicher, dass der Innerschsweizer mit kosovarischen Wurzeln der Philosophie der “Wings” gerecht wird, Talente, die hart an sich arbeiten wollen, bei seiner Entwicklung zu begleiten.

Ein souveräner, starker Auftritt von Gaby Weis und Roland Pavloski

Gaby Weis, die neue Präsidentin der Starwings, und Roland Pavloski, Grün-dungsmitglied und (alt)-neuer Cheftrainer des einzigen Deutschschweizer Nati-onalliga-A-Vereines, erhielten am Donnerstagabend in der Sendung „061 Live“ von Telebasel Gelegenheit, über die „Wings“ zu sprechen.

Es sei jetzt verraten. Gaby Weis hatte Lampenfieber. Ein Live-Auftritt im Lokal-Fern- sehen in jener Sendung, die von sehr, sehr vielen Menschen verfolgt wird. Aber die Powerfrau hat diesen Auftritt souverän gemeistert. Mit ihrer charismatischen Art, mit ihren klaren, profunden Aussagen ergab sich ein informativer Dialog mit Moderator Adrian Gaugler. Ein Mann, der den Sport (auch jene Sportarten, die ums Überleben kämpfen) spürt und auf seine Interview-Partner eingeht.

Auch Roland Pavloski konnte der Öffentlichkeit, gerade was den basket-technischen Teil anbelangt, klar Auskunft geben. Ohne Wenn und Aber erfuhren die Zuschauer, dass die Starwings mit minimalstem Budget (und rigorosen Sparmassnahmen und –übungen an allen Enden und Ecken sparen) sich der Herausforderung der höchsten Spielklasse stellen. Und dies in der 10. Spielzeit in Folge!

Mit Heinz Kellerhals rief ein Mann in die Sendung an, welcher zum Basket einen starken Bezug hat(te). Er ist nämlich der Vater des früheren Birsfelder Nationalliga-A-Spielers Gilbert Kellerhals, der heute in der Romandie lebt.

Vielleicht kam – zahlenmässig – noch zu wenig zum Ausdruck, dass die „Wings“ (nicht wie der EHC Basel) keine zwei Millionen benötigen. Eine 2 und vier Nullen tun es auch bis Ende Jahr… und wie die neue Präsidentin Weis treffend sagt: Die Star-wings möchte und MUSS die Basis (Mitglieder, Saisonkarten-Inhaber, Gönner) er-weitern und stärken. Nur eine starker Unterbau (sowohl beim Nachwuchs wie auch im Umfeld) wird garantieren, dass es über Jahre hinaus noch Spitzen-Basket in der Region Basel, und wohl auch Deutschschweiz, geben wird.

Link zur Sendung

Die Starwings haben eine neue Präsidentin

An der gestrigen ordentlichen Generalversammlung in Birsfelden wurde mit Gaby Weis erstmals eine Frau an die Spitze des Klubs gewählt. Weis löst den langjährigen Präsidenten Martin Spörri ab, welcher dem Verein, als Geschäftsführer, erhalten bleibt.

Von Jordi Küng

Nach sechs Jahren gibt Martin Spörri das „Zepter“ als Präsident ab, bleibt aber Vorstands-mitglied und dem Arlesheimer-Birsfelder Kombinat erhalten. An Stelle des zurücktretenden Daniel Bumann konnte mit Roland Studer, früherer Präsident des Basketball-Verbandes Nordwestschweiz (BVN), eine Persönlichkeit für den Verein gewonnen werden, der – wie Spörri – seit Jahrzehnten für den Basket, notabene in ehrenamtlichen Funktionen, aktiv ist.

„Ja, wir geben ALLES – und seit heute Abend noch mehr…“. So die Worte von Gaby Weis, die mit Dynamik, Elan und Power den einzigen Deutschschweizer A-Ligisten führen will – und wird. Dabei ist sie auf die aktive Mithilfe ALLER Basketball-Freunde angewiesen. Denn Finanzchef Thomas Trümpy musste den Anwesenden eröffnen, dass die fehlenden Mittel verhindern, dass die „Wings“ derzeit einen vierten ausländischen Profispieler (wie ihn alle anderen sieben Nationalliga-A-Klubs haben) verpflichten können. Obwohl dieser vierte Mann (ein amerikanischer Flügelspieler, welcher in der letzten Spielzeit in der spanischen LEB Gold) zu sehr günstigen Bedingungen für die Starwings spielen würde.

Um eine gesicherte Zukunft zu haben und den vielen Nachwuchsakteuren weiterhin die Plattform „Nationalliga A“ in Aussicht stellen zu können, benötigen die Starwings keine Milli-onbeiträge, aber dennoch mehr Support. Es sollte doch möglich sein, bis anfangs Saison einen Betrag im kleineren fünfstelligen Bereich (20’000.–) zu generieren.

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