, Starwings Basketball

SB League: Plätze 3 und 4 hart umkämpft

Starwings aktuell auf Platz 3

Mit dem hart erkämpften 80:78-Heimsieg gegen Union Neuchâtel Basket vom vergangenen Mittwoch haben sich die Starwings als einziger Vertretrer aus der Deutschweiz in der Tabelle der Swiss Basketball League auf dem dritten Platz festgesetzt. Nach 17 Spielen weist das Team eine ausgeglichene Bilanz von 10 Siegen und 7 Niederlagen auf und liegt punktgleich mit Neuchâtel und den Pully Lausanne Foxes bei 20 Punkten. Hinter dem souveränen Leader Fribourg Olympic und den Lions de Genève hat sich ein äusserst enges Mittelfeld gebildet, in dem jeder Sieg und jede Niederlage unmittelbare Auswirkungen auf die Rangliste haben.
 
Der Saisonstart verlief schwierig: Gegen Fribourg und Genf setzte es deutliche Start-Niederlagen ab. Doch die Mannschaft von Headcoach Pascal Donati reagierte mit Charakter und Geschlossenheit. Wichtige Auswärtssiege – unter anderem in Neuchâtel und in Pully – sowie Heimerfolge gegen direkte Konkurrenten brachten Stabilität ins Spiel der Starwings. Das Team hat sich im Verlauf der Saison sichtbar entwickelt, sowohl taktisch als auch mental.
 
Offensiv stützt sich die Mannschaft auf ihre physische Präsenz unter dem Korb. Mit Mason Walters verfügen die Starwings über einen der dominierenden "Big Men" der Liga. Er gehört mit 369 erzielten Punkten zu den effektivsten Scorern der Meisterschaft und gibt dem Team Konstanz im Abschluss wie auch im Rebound. Unterstützung erhält er von Captain Dennis Fasnacht, Zaid Weibel, Jaylen McManus, Diego Roman sowie den im Verlauf der Saison integrierten Spielern Mazlum Tolu und Yura Melikyan. Die Rotation ist breiter geworden, was gerade in der intensiven Schlussphase der dritten Runde ein entscheidender Vorteil sein kann.
 
Verbesserungspotenzial besteht weiterhin in der Defensive. Das negative Punkteverhältnis (1356:1411) zeigt, dass viele Partien knapp entschieden werden und defensiv nicht immer die gewünschte Konstanz erreicht wird. Gerade gegen die beiden Spitzenteams aus Fribourg und Genf wird es entscheidend sein, über 40 Minuten stabil zu verteidigen.
 
Nun steht mit dem morgigen Auswärtsspiel bei den Pully Lausanne Foxes eine wegweisende Begegnung bevor. Beide Teams sind punktgleich, und ein Sieg würde Rang drei festigen sowie einen direkten Konkurrenten distanzieren. Eine Niederlage hingegen würde das Rennen um die Top vier weiter zuspitzen. In dieser Phase der Meisterschaft haben alle Partien faktisch Playoff-Charakter.
 
Das Ziel der Starwings ist klar definiert: Am Ende der dritten Runde unter den ersten vier Mannschaften zu stehen. Dieser Rang garantiert im Playoff-Viertelfinal Heimvorteil – in einer Best-of-Five-Serie mit drei Heim- und zwei Auswärtsspielen ein nicht zu unterschätzender Faktor. Gerade in der Sporthalle Birsfelden hat das Team mehrfach bewiesen, wie wertvoll die Unterstützung des eigenen Publikums sein kann.
 
Das Restprogramm von 7 Spielen bringt noch anspruchsvolle Aufgaben, darunter Duelle gegen Fribourg Olympic, die Lions de Genève und Spinelli Massagno. Gleichzeitig dürfen gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte keine Punkte liegen gelassen werden. Konstanz wird zum Schlüsselbegriff der kommenden Wochen.
 
Die Starwings haben sich mit Einsatz, Teamgeist und kontinuierlicher Entwicklung eine ausgezeichnete Ausgangslage geschaffen. Doch im dicht gedrängten Mittelfeld der Liga ist nichts gesichert. Die kommenden Spiele entscheiden darüber, ob das grosse Ziel – ein Platz unter den ersten vier und damit Heimvorteil in den Playoffs – erreicht wird.